Die IRAN-BDS-PALÄSTINA CONNECTION in Deutschland (Teil I)

GASTBEITRAG von DANIELA PIPER, NEW YORK

Wie das Iranische Regime erfolgreich die deutsche „Friedensbewegung“ in eine Boykottbewegung (BDS) gegen Israel transformiert.

Teil I:
Wie Irans nützliche Aktivisten aktuell versuchen, als antisemitisches Netzwerk den Jüdischen Nationalfond (JNF) und den bundesweiten Israel-Tag  zu delegitimieren.

Ende September 2012
startete eine an den Oberbürgermeister von Bonn gerichtete Petition mit dem Titel „Kooperation mit dem Jüdischen Nationalfonds stoppen –
Stop the cooperation with the ‚Jewish National Fund‘ .

Anmerkung:
KKL bedeutet Keren Kayameth LeIsrael.
In Deutschland: Jüdischer Nationalfond, abgekürzt (JNF)

Ein kurzer Blick in die Unterzeichnerliste verrät Einiges:

Unterschrieben hat das „Who is Who“ der deutschen „Kauft nicht bei Juden“- und Hamas Unterstützer Szene. In Neu-Deutsch übersetzt BDS (Campaign of Boycotts, Divestment and Sanctions against Israel“).

Dabei ist diese Szene eng mit dem iranischen Regime verbunden sowohl durch  Organisationen als auch personell und ist eher ein Fall durch den Staatsschutz überwacht zu werden, als öffentlich Beachtung zu finden.

Besonders zu benennen sind exemplarisch dabei folgende Unterzeichner des BDS-Netzwerkes in Deutschland:

Institut für Palästinakunde e.V. Bonn aka IPK als Initiator der Petition, die BDS Bewegung Berlin aka Direct Action Berlin in Personalunion, Erhard Arendt = Palästina Portal, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V, Moussa Acharki, Vorstand des Rats der Muslime Bonn sowie der Bundesvorstand der islamistischen Partei Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG), Akman Azrak (BIG) und El Saman LL.M. (Bündnis 90 / GRÜNE)

http://www.change.org/de/Petitionen/kooperation-mit-dem-j%C3%BCdischen-nationalfonds-stoppen-stop-the-cooperation-with-the-jewish-national-fund

Zum Initiator der Petition Institut für Palästinakunde e.V. Bonn aka IPK könnte man viel über ihr antisemitisches Wahnsystem schreiben, doch manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte. Ihr Logo verrät alles.

Bei der IPK handelt es sich um eine Organisation die Israel das Existenzrecht komplett abspricht. Das Logo zeigt eine Karte von Palästina in der Israel NICHT vorkommt.

Damit ist es deckungsgleich mit den Karten sämtlicher „palästinensischen“ Schulbücher, in denen auch kein Israel existiert.
Und die IPK gibt es auch noch offen zu: „Wir haben uns für dieses Logo entschieden, weil es die Umrisse des historischen Palästina wiedergibt – und damit die Region, mit der wir uns beschäftigen.“
http://www.ipk-bonn.de/intern/logo.html

Heute, am 9.November 2012
erinnern wir uns dem 74. Jahrestag der Reichspogromnacht, in der Synagogen brannten und Tausende von deutscher Juden zu Tode kamen.

Mit der Bücherverbrennung 1933 und der Beschneidungsdiskriminierung  fing es an, mit „Kauft nicht bei Juden“ ging es weiter, es folgte die Reichspogromnacht, die Kennzeichnung der Juden mit dem „Judenstern“, anschließend erfolgte die Deportation und Selektion und endete in der Vernichtung / der Shoa.

Die bewußte Störung jüdischer Kulturveranstaltungen ist das unterbewußte Pendant zur Bücherverbrennung, also direkter Ausdruck der Zerstörung / Ausrottung der jüdischen Kultur.

Der Wunsch einer Kennzeichnungspflicht von israelischen Waren entspricht symbolisch dem Wunsch nach dem „David Stern“ der ein „Kauft nicht bei Juden“ in einer globalisierten Welt erst wieder möglich machen soll, denn die wenigsten Artikel werden in den „besetzten Gebieten“ hergestellt.
Wenn Juden in Berlin öffentlich eine Kippa tragen und sich damit öffentlich zum jüdischen Glauben bekennen und sich damit im übertragenen Sinne „selbstkennzeichnen“, schweben sie in Lebensgefahr. Die Kippa ist zum „David Stern“ transformiert. Wer öffentlich Kippa trägt, ist zum Abschuss freigegeben. Wer sein Kind beschneiden lässt, betreibe Körperverletzung.
Alles schon mal dagewesen…

http://www.welt.de/politik/deutschland/article108858946/Jugendliche-verpruegeln-Rabbiner-in-Berlin.html


Quelle: http://www.tw24.net/?p=5724

Natürlich wird es nicht so deutlich ausgedrückt, denn niemand will heutzutage offen seinen Judenhass zeigen, weil durch die Vergangenheit verbrannt. Nichts desto trotz erlebt die bundesdeutsche Gesellschaft gerade erneut die Vorzeichen und es zeigt sich deutlich, daß antisemitische Übergriffe wieder gesellschaftsfähig geworden sind und der führenden BDS-Aktivistin Judith Butler 2012 in Frankfurt der Adorno Preis verliehen werden kann.

So geschehen:

Am 02.10. 2012
stellten die Mitunterzeichner der BIG und El Saman LL.M. (Bündnis 90 / Die Grünen) eine »Große Anfrage« an den Stadtrat von Bonn, welches bei einer öffentlichen Sondersitzung des Integrationsrates am 23.10.2012 beraten werden sollte, mit dem Fokus, warum Oberbürgermeister Nimptsch der KKL/JNF als angeblicher Organisator der Veranstaltung „Israeltag“ als Schirmherr zur Verfügung steht. Das sei eine Unterstützung der rassistischen Apartheidpolitik Israels.
http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/O/Rtf/12/1213000.rtf

Anmerkung:
Am 12. 12.2012 ist der nächste Termin, weil am 23.10. nicht genügend Ratsmitglieder anwesend waren und die Sitzung ausfiel.

Hintergrund-Information:
Der Jüdische Nationalfond – 1901 gegründet, sammelt weltweit Gelder und ist federführend bei der Wiederaufforstung Israels. Der JNF ist die größte israelische Umwelt-Organisation. Sie kümmert sich um die Reinhaltung von Wasser, kämpft gegen die Wüstenbildung und führt erzieherische Projekte durch.
http://www.jnf-kkl.de/

Dabei wurde bewusst im Antrag der BIG gelogen. Der Israeltag findet jedes Jahr bundesweit im Mai in über 60 deutschen Städten statt und ist Ausdruck der Solidarität Deutschlands zu Israel.

Organisiert wird der alljährlich stattfindende Israel Tag von dem Verein I Like Israel e.V. kurz ILI genannt und nicht, wie von den Antragstellern behauptet, vom KKL/JNF, der in Bonn lediglich als Mitunterstützer auftritt. Durch diesen Taschenspielertrick wird versucht, die angesehene Organisation ILI e.V in die Apartheitsecke zu drücken und ihr zudem Menschenrechtverletzungen unterzujubeln.

http://heplev.wordpress.com/2012/10/22/lugner-spielen-die-apartheid-karte/

Ein ganz typisches Vorgehen von demagogischen Organisationen, die es selbst mit massiven Menschenrechtsverletzungen / Massen-Exekutionen der vom Iran unterstützen Hamas im Gaza Streifen an der eigenen Bevölkerung, sowie deren Raketenterror gegen die israelische Zivilbevölkerung nicht so genau nehmen.

Die Herren Antragssteller berufen sich im Antrag auf einen Bescheid aus einer Antwort der Bundesregierung über den Jüdischen Nationalfonds auf eine Kleine Anfrage vom 25.01.2011:

Und wer hat diese “kleine Anfrage” gestellt? Die üblichen Verdächtigen…

Die Fraktion DIE LINKE durch Gaza-Flotilla Anette Groth und Christine Buchholz, beide MdB.

http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/321/32108.html

Anette Groth ist neben Inge Höger, Norman Paech und Jan van Aken eine brennende bundesweite bekannte Israelhasserin, deren Partei DIE LINKE  den Skandal um ihre Teilnahme an der Gaza-Flotille 2010, bis auf die scharfe Kritik von Petra Pau, ausgesessen hat.
http://bak-shalom.de/index.php/2010/08/12/und-im-zweifelsfall-knallt-man-diesem-faschistischen-regime-in-israel-einen-vor-den-latz/

Die Antwort der Bundesregierung ist natürlich vollkommen aus dem Kontext gerissen durch die Herren der BIG und Bündnis 90/ Die Grünen.

Anmerkung:
Die Mit-Begründerin des F*** Gaza Movements und Erfinderin der F*** Gaza Flotillen Greta Berlin, hat sich mittlerweile öffentlich als Holocaust Leugnerin geoutet
http://news.nationalpost.com/2012/10/04/gaza-flotilla-sponsor-blames-jews-for-holocaust-on-twitter/
http://www.jpost.com/DiplomacyAndPolitics/Article.aspx?id=287371
und sprach in der Vergangenheit regelmäßig über  „die Gott verdammten Israelis und ihre verfi ***** Juden“
http://www.danielpipes.org/comments/113530

>>> Details zum Antrag in der „Großen Anfrage“ siehe ANHANG I

Die BIG ist auch keine unbekannte und fällt in Berlin besonders durch Schwulen und Lesben Hass auf.
http://haolam.de/?site=artikeldetail&id=6180

Zu den Antragstellern der BIG:
Mit Moussa Acharki hat die BIG im Bundesvorstand und im Integrationsrat ein Mitglied, das in seiner Godesberger Al-Ansar-Moschee einen bekennende Salafisten wie Abu Jamal alias Mohamed Benshain seit Jahren predigen und referieren lässt, wie zuletzt am Tag der offenen Moschee. Die vom Verfassungsschutz als salafistisch eingestufte Al-Muhsinin-Moschee ist Mitglied im Rat der Muslime, dessen “Dialogbeauftragter” Yildiz ist.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/Expertin-vermisst-Distanz-zu-Salafisten-article879992.html

Das Ergebnis ist bekannt. Bonner Salafisten befinden sich aktuell im Dschihad wie die Muslime Yassin und Mounir Chouka und die massiven Ausschreitungen mit Mordversuch an Polizisten in Bonn erreichten bundesweit blutige und traurige Bekanntheit

Bereits am 4. Juni 2010 nahm man wie selbstverständlich an einer Hamasnahen Demonstration von Arabern teil, die anlässlich des Geschehens um die „Gaza-Flottille“
(als Besagte Anette Groth und Konsorten der LINKEN zur See mitfuhren!)
veranstaltet worden war und BIG-Funktionär Eyup Akman zu seinen aufgebrachten Glaubensgeschwistern sprach. Wenig Berührungsängste scheint Akman auch zu deutschen Linksextremisten zu haben, da er am gleichen 4. Juni 2010 neben Arnold Bruns sprach. Die Demonstration, die von der Beethovenhalle am Rhein zum Münsterplatz führte, zeigte unverkennbare Züge von Bewunderung für die islamistische Terrororganisation Hamas. Parolen wie „Hoch lebe Erdogan!“ und „Kindermörder Israel“ oder auch Kartierungen des ehemaligen britischen Mandatsgebiets Palästina (also die Palästinensergebiete zuzüglich des heutigen Territoriums von Israel) mit dem Felsendom als imaginärem und symbolischem Zentrum „Großpalästinas“ sprachen Bände.

>>> Details zur BIG siehe ANHANG II

Am 04.10.2012

gab es eine massive Störung durch einen Mob der Mitunterzeichner BDS Bewegung Berlin aka Direct Action Berlin bei einem Benefizkonzert des KKL/NF des beliebten israelischen Givatron-Kibbuz-Chores in Berlin.

Flyer von Direct Action Berlin gegen den JNF, der beim Stören des Konzertes in Berlin ausgegeben wurde.

Von Ulrich W. Sahm:
Anti-israelische Proteste in Berlin-Aktivisten stören Benefiz-Konzert
http://www.n-tv.de/politik/Aktivisten-stoeren-Benefiz-Konzert-article7419226.html

Von TW_24:blog : Juden raus! BDS in Berlin
http://www.tw24.net/?p=5724

Video eines Störers:
http://www.youtube.com/watch?v=DnZk8ozpxzs&feature=player_embedded

Diese Gruppe ist verantwortlich:
https://www.facebook.com/DirectActionBerlin

Am 20.10

nahm sich dann genau diese “DirectActionBerlin” dem dortigen Ahava Geschäft an. Nach dem Stören des Konzertes standen sie nun wie die SA vor jüdischen Geschäften rum und forderten in anderen Worten leicht verbrämt “Kauft nicht bei Juden!
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.416238251775216.99644.409330199132688&type=3

>>> Details zu Direct Action Berlin siehe ANHANG III

Zum besseren Verständnis der Zusammenhänge hier

ZUSAMMENFASSUNG I:
Direct Action Berlin“ ist die „BDS Bewegung Berlin“ in Personalunion, welche die Petition vom „Institut für Palästinakunde e.V.“  mit Sitz in Bonn gegen den Jüdischen Nationalfonds unterschrieben haben und selber in Berlin das Konzert vom Jüdischen Nationalfonds gestört haben. Die BIG (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit – auch in Bonn & Berlin) machen nun im Integrationsrat von Bonn ebenfalls Stimmung gegen den Jüdischen Nationalfonds und unterstellen,  der JNF organisiere den „Israel Tag“, welcher in Wirklichkeit von ILI e.V bundesweit organisiert wird.

Die ist eine konzertierte Aktion, denn alle arbeiten in einem Netzwerk zusammen und haben rege Kontakt untereinander.

Und dem nicht genug!
Dieses Netzwerk hat Kontakt zum iranischen Regime…
womit wir zum nächsten Punkt kommen

Die Iran-BDS-Palästina Connection in Deutschland TEIL II

FORTSETZUNG IN KÜRZE….

DANIELA PIPER
NEW YORK, den 9.11.2012

ANHANG I:

Die Argumentation der Antragssteller von BIG & Bündnis 90 / Die Grünen im Detail.
Aus dem Antrag konnte man folgende Begründung entnehmen:

(abgetippt, ggf. enthaltene Fehler im Original enthalten):

“Fragestellung:

1.: Zahlreiche Hinweise belegen, dass der Jüdischen Nationalfonds Keren Kayemet Leisrael (JNF) Menschen aufgrund ihrer religiösen und kulturellen Identität bewusst benachteiligt, indem er Muslime und Christen von den meisten Projekten ausgrenzt. Wie ist die Unterstützung solcher Organisationen vereinbar mit einem weltoffenen und toleranten Bonn?

2.: Mit der Übernahme der Schirmherrschaft des Israel-Tages im Rahmen der Interkulturellen Woche „Wer immer Du bist“, die in diesem Jahr vom Jüdischen Nationalfonds KKL veranstaltet wird, unterstützt der Oberbürgermeister eine nationalistische israelische Organisation. Die Projekte des JNF und seiner Tochterunternehmen im illegal besetzten Westjordanland sind Teil der Siedlungspolitik, die dem Frieden in Nahost entgegensteht und auch von der Bundesregierung kritisiert wird. Mit der Unterstützung des JNF wird eine dem Friedensplan direkt zuwider handelnde Organisation unterstützt.

Wie rechtfertigt der Oberbürgermeister vor diesem Hintergrund seine Unterstützung des JNF?

3.: Die israelische Friedensbewegung hat aufgrund der zunehmenden Polarisierung des Konflikts (zu dem der JNF und seine Aktivitäten beitragen) einen schweren Stand und benötigt internationale Unterstützung. Durch aktuelle israelische Gesetzesvorhaben werden kritische Nichtregierungsorganisationen in ihrer Arbeit behindert. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist die Schirmherrschaft ein fatales Signal, denn es entsteht der Eindruck, die Stadt Bonn unterstütze die polarisierenden Hardliner in Israel, nicht aber die dortige Friedensbewegung.

Begründung:

Oberbürgermeister Nimptsch hat die Schirmherrschaft für den diesjährigen Israel-Tag übernommen, der von dem Jüdischen Nationalfonds (JNF) ausgerichtet wird. Trotz der vehementen Kritik durch Bonner Institutionen  hielt er weiterhin an der Schirmherrschaft fest. Die bisherige Stellungnahme des Oberbürgermeisters konnte die vielen offenen Fragen nicht klären.

Informationen der Bundesregierung über den Jüdischen Nationalfonds auf eine Kleine Anfrage vom 25.01.2011 (Anm: Die Fraktion DIE LINKE durch Anette Groth und Christine Buchholz, beide MdB.):

„2007 hat der Oberste Gerichtshof eine einstweilige Verfügung erlassen, die den Jewish National Fund (JNF) darauf verpflichtet, auch Nichtjuden Land zur Verfügung zu stellen. (…) Die langjährige Politik des JNF, an israelische Araber kein Land abzugeben, hat in der Vergangenheit zu erheblichen Kontroversen in Israel geführt (nicht nur mit der arabischen Minderheit). 2007 hat der oberste Gerichtshof eine einstweilige Verfügung erlassen, die den JNF darauf verpflichtet, auch Nichtjuden Land zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug erhält er dafür vom Staat Israel Ersatzland, damit sein Besitzstand gewahrt bleibt. Seit 2008 liegt ein Gesetzentwurf zur Umsetzung des Urteils vor. Eine Entscheidung steht noch aus.“

Die Antwort der Bundesregierung ist natürlich vollkommen aus dem Kontext gerissen durch die Herren der BIG –
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/045/1704574.pdf

Treffende Analyse der Unwahrheiten von Heplev:
“Der Text der Anfrage enthält einige Unwahrheiten; so ist der KKL ist nicht der Veranstalter des Israeltags, sondern nur eine Gruppe, die auf diesem unter vielen anderen vom Veranstalter (ILI) eingeladen und vertreten ist.

Der KKL ist schon lange durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofs Israels angewiesen, nicht nur für Juden da zu sein (wie der letzte Absatz zeigt, kann dem KKL die fehlende Gesetzesverabschiedung nicht angelastet werden; gehandelt wird längst nach den Maßgaben des Gerichtshofs!). Mit der Siedlungspolitik in Judäa und Samaria hat der KKL überhaupt nichts zu tun. Er ist eine Naturschutzorganisation, die vom Staat Israel einen Auftrag hat, aber politisch unabhängig ist. Er betreibt nicht nur in der Wüste, sondern in ganz Israel Projekte zur Aufforstung, Wasserwirtschaft, Erholung und Freizeit, Erziehung sowie Forschung und Entwicklung, die die Wasserresscourcen sichern, das Land begrünen und einen ökologischen Umgang mit dem Boden fördern sollen. Die Projekte kommen allen Menschen in Israel zugute; die Abgabe von Land war der einzige Punkt, der beanstandet werden musste.“

http://heplev.wordpress.com/2012/10/22/lugner-spielen-die-apartheid-karte/

siehe auch:
http://koptisch.wordpress.com/2012/10/07/bonn-islamische-big-partei-attackiert-israeltag/

ANHANG II:

Die BIG ist auch keine unbekannte und fällt in Berlin besonders durch Schwulen und Lesben Hass auf.

http://haolam.de/?site=artikeldetail&id=6180

Nun zu den besagten Herren, die leider keine Unbekannten sind:

Zum “Antragsteller” der BIG: Mit Moussa Acharki hat BIG im Bundesvorstand und im Integrationsrat ein Mitglied, das in seiner Godesberger Al-Ansar-Moschee einen bekennende Salafisten wie Abu Jamal alias Mohamed Benshain seit Jahren predigen und referieren lässt, wie zuletzt am Tag der offenen Moschee. Die vom Verfassungsschutz als salafistisch eingestufte Al-Muhsinin-Moschee ist Mitglied im Rat der Muslime, dessen “Dialogbeauftragter” Yildiz ist.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/Expertin-vermisst-Distanz-zu-Salafisten-article879992.html
Also Nähe zu den SALAFISTEN, ABER GEGEN DEN JNF HETZEN.

Auch interessant:
http://gruppegeorgelser.wordpress.com/tag/moussa-acharki/
Auch Moussa Acharki, Vorstand des Rats der Muslime Bonn sowie Bundesvorstand der islamistischen Partei Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG), ist von diesen Szenen mitgenommen. Seit Jahren insistiert der 36jährige Bonner, dass Islam doch Frieden sei, wohl auch, weil er weiß, dass eine beachtliche Minderheit unter den Bonner Moscheegängern dies anders meint. Denn Bonn ist seit Jahren das Zentrum des militanten Islam in Deutschland. Aktuell befinden sich mehrere Bonner im Djihad gegen die Ungläubigen, darunter die wohl prominentesten Bonner Muslime Yassin und Mounir Chouka.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/Alles-an-Salafismus-ist-in-Bonn-vertreten-article860974.html

Der Täter zeigt sich vor Gericht zu seinem Mordversuch uneinsichtig:

„Sie müssen Gewalt anwenden, um islamische Werte zu verteidigen?“, fragt der Richter.

„Ja, natürlich“, antwortet Murat K. Fünf Monate, nachdem er einen Polizisten mit einem Messer angriff, packte der 26-jährige Salafist im Gericht aus: Es war seine Pflicht, sagte er, die Polizisten zu verletzen.

http://heplev.wordpress.com/2012/10/16/sie-mussen-also-gewalt-anwenden-um-islamische-werte-zu-verteidigen-ja-naturlich/

Es ist aber nicht das erste Mal, dass die BIG-Partei in Bonn unzweifelhafte Judenfeindlichkeit zur Schau stellt. Bereits am 4. Juni 2010 nahm man wie selbstverständlich an einer Hamasnahen Demonstration von Arabern teil, die anlässlich des Geschehens um die „Gaza-Flottille“

(als Besagte Anette Groth und Konsorten der LINKEN zur See mitfuhren!)
veranstaltet worden war und BIG-Funktionär Eyup Akman zu seinen aufgebrachten Glaubensgeschwistern sprach. Wenig Berührungsängste scheint Akman auch zu deutschen Linksextremisten zu haben, da er am gleichen 4. Juni 2010 neben Arnold Bruns sprach. Die Demonstration, die von der Beethovenhalle am Rhein zum Münsterplatz führte, zeigte unverkennbare Züge von Bewunderung für die islamistische Terrororganisation Hamas. Parolen wie „Hoch lebe Erdogan!“ und „Kindermörder Israel“ oder auch Kartierungen des ehemaligen britischen Mandatsgebiets Palästina (also die Palästinensergebiete zuzüglich des heutigen Territoriums von Israel) mit dem Felsendom als imaginärem und symbolischem Zentrum „Großpalästinas“ sprachen Bände.

ANHANG III:

Von TW_24:blog : Juden raus! BDS in Berlin
http://www.tw24.net/?p=5724

Der unter dem Namen Direct Action Berlin auftretende Mob störte mit Plakaten und “From the river to the sea: Palestine will be free”-Schlachtrufen am 4. Oktober den Auftritt des in dem Kibbutz Geva 1948 gegründeten Chors Gevatron, den die “Aktivist_innen” “als aktive Teilnahme an Kriegsverbrechen” ansahen.

Mit ihrem Überfall, den sie in Verkehrung der Tatsachen “symbolisch und gewaltfrei” nennen, wollten die “Aktivist_innen” einen “Solidaritätsgruß an all unsere Brüder und Schwestern, die für einen besseren Nahen Osten kämpfen”, schicken. “Palästina”, so versprechen sie, “wird frei sein”: “From the River to the Sea”.

Das meint ein judenreines “Palästina”, wie es in der Charta der Hamas und der “Nationalcharta” der PLO angekündigt wird – wie auch jüngst von Mahmoud Ahmadinejad, dem iranischen Präsidenten. “With the grace of God and help of the nations, in the new Middle East there will be no trace of the Americans and Zionists”. „

 

Erklärung von Direct Action Berlin gegen das Konzert vom JNF.
Bemerkenwert ist auch die Übersetzung ins Farsische (Sprache im Iran).
Offensichtlicher, welches geistes Kind sie sind, geht es nicht.
Statement regarding the direct action against the JNF fundraiser, 4.10.2012 in Berlin (English, German, Arabic, Farsi, Hebrew)

Deutsch

 Am 4.10 fand in Berlin ein Benefizkonzert zum Gunsten des JNF (KKL) statt. Der JNF ist eine der ältesten und effektivsten Instrumente der zionistischen Apartheid und Unterdrückung in Palästina. Durch den Aufbau und Finanzierung von illegalen Siedlungen, die Vertreibung und Zwangsumsiedlung von nicht jüdischer Bevölkerung und ausbeuterische Landnahme, setzt der JNF die zionistische Idealen von Diskriminierung und Segregation „Vor Ort“ um. Der JNF ist nicht „nur“ eine offizielle israelische Organisation, sondern er ist Ein der zentralen Ausführender von Israels rassistischer Politik gegen die nicht-Juden, die unter ihrer Kontrolle leben.

 Wir werden nicht untätig an der Seite stehen, während solche Organisationen gelobt und finanziert werden. Wir werden solche Veranstaltungen nicht einfach stattfinden lassen, ohne Widerstand zu leisten. Ein Widerstand, der von unserer Solidarität mit dem palästinensischen Kampf für Freiheit getrieben ist, von unserer Solidarität mit dem Kampf der Menschen in den Beduinen-Dörfern, die monatlich dem Erdboden gleich gemacht werden, von unserer Solidarität mit all den Aktivist_innen, die ihre Freiheit und Leben riskieren, um für eine freie und friedliche Existenz zu kämpfen, für sich oder für andere, die alleine diese Kämpfe nicht führen können.

 Anbetracht dieser Tatsachen beschlossen wir, zusammen mit anderen Aktivist_innen eine Veranstaltung zu stören und zu resistieren, die wir als aktive Teilnahme an Kriegsverbrechen und illegale Apartheid sehen. Unsere Akt des Widerstandes war symbolisch und gewaltfrei. Daraufhin wurden wir von den Zuschauern brutal angegriffen, eine gewalttätige und unangemessene Reaktion. Die übertriebene Reaktion des Publikums und der Berliner Polizei, die damit reagiert hat, dass sie unseren Aktivist_innen verfolgt, festgehalten und wie Verbrecher behandelt hat, zeigt ein weiteres Mal dass der israelische Staat und seiner deutscher Mittäter dazu nicht in der Lage sind, mit gewaltfreiem Widerstand umzugehen. Ein weiteres Mal lauteten die Schreien nach Antisemitismus. Der Apartheid Widerstand zu leisten ist kein Antisemitismus. Kriegsverbrechen Widerstand zu leisten ist kein Antisemitismus. Kritik gegen Israel ist kein Antisemitismus.

 Wir schicken diese Aktion als einen Solidaritätsgruß an all unsere Brüder und Schwestern, die für einen besseren Nahen Osten kämpfen, und als Zeichen von Ermutigung an andere Aktivist_innen auf der ganzen Welt, damit sie ihren gerechten und mutigen Kampf weiterführen. Wir werden weiterhin der israelischen Apartheid Widerstand leisten, ganz gleich wo sie sich befindet. Palästina wird frei sein.

 Direct Action Berlin

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Zu den Boykottkampagnen gegen Israel

Betrifft:
Derzeitige BDS Kampagnen von HEKS, Migros, COOP,  Pack Christi mit Unterstützung des Jenaer Oberbürgermeisters Schröter, der sich nicht zum ersten Mal an judenfeindlichen Aktionen beteiligt hat und Aufruf zur indirekten Vernichtung des jüdischen Staates.

Folgende Karikaturen im Internet haben wir dazu gefunden:
By Eleonore und Wiki

Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit wird von vielen Organisationen und Personen zu Boykotts israelischer Waren aufgerufen. Angefangen von Pax Christi mit Unterstützung des Jenaer Oberbürgermeisters Albrecht Schröter, bis hin zu deutschen BDS Vereinigungen. Aktuell gerade auch in der Schweiz durch Migros, COOP und HEKS und ja, es geht darum, Israel zu delegitimieren. Diese Kampagnen zielen eindeutig auf die Zerstörung Israels hin und sind von daher ein Skandal. Selbst der sicherlich nicht als Israelfreund zu bezeichnende Norman Finkelstein hat es offen zugegeben.

Ich schicke Ihnen ein paar Links zum Nachlesen und würde
mich freuen, wenn diese Dinge noch breiter der
Öffentlichkeit zugehen könnten, jeder muss wissen, was
diese Kampagnen zu bedeuten haben.

Pax Christi:

Mit „Kauft nicht bei Juden“ fing es an und im Holocaust endete es.
Ich hoffe wir werden NIEMALS wieder solche Bilder eines Bischofs sehen.
Photo: Eröffnung der Nationalsynode in Wittenberg am 27. September 1933, Landesbischof Ludwig Müller beim Hitlergruss.

http://img5.imagebanana.com/img/dcww8g2i/Nationalsynode.jpg

Photo: Hitler begrüßt den evangelischen Reichsbischof Johann Heinrich Ludwig Müller 1934 in Nürnberg

http://www.welt.de/multimedia/archive/00429/Hitler_Kirche_1934__429794g.jpg

Pax Christi bekommt Zuspruch von Neonazis

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ausderjuedischenwelt/1791320/

http://heplev.wordpress.com/2012/06/10/von-judenhass-verzehrt/

http://heplev.wordpress.com/2012/06/10/neonazis-loben-deutschen-burgermeister-fur-israel-boykott/

Dazu Herr Schupelius von der BZ: In eine sensible Zeit fällt der Boykott, da Israel in diesem Jahr mehr denn je mit dem Rücken zur Wand steht. Die iranischen Führer, die dem jüdischen Staat öffentlich mit der Vernichtung drohen, greifen nach der Atombombe. In Ägypten kommen Antisemiten an die Macht.

In dieser Lage wirkt der selbstgerechte Boykott der saturierten Katholiken aus dem sicheren Berlin auf mich geschmacklos und auf viele Juden wie Verrat.

Hat Schupelius recht? Rufen Sie an: 030/2591 73153 oder Mail: gunnar.schupelius@axelspringer.de

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/katholiken-rufen-zum-israel-waren-boykott-auf-article1476428.html

Der deutsche Ableger der BDS erklärt ganz deutlich, dass die „Flüchtlinge“ zurück-
kehren müssen – also faktisch den Staat der Juden auslöschen wird.

Ableger: http://bdsgermany.files.wordpress.com/2011/06/boykottflyerstuttgart.pdf

HEKS:

https://www.facebook.com/notes/heks-hilfswerk-der-evangelischen-kirchen-schweiz/keine-israelischen-siedlungsg%C3%BCter-im-schweizer-detailhandel/10150736822799649

Jahresprogramm
http://www.heks.ch/fileadmin/user_upload/domain1/4_weltweit/pdf/Factsheet12_Landesprogramm_360501.pdf

Themenpapier

http://www.heks.ch/uploads/media/HEKS-Themendossier_Siedlungsg%C3%BCter.pdf

http://www.heks.ch/uploads/media/HEKS-Inserat_vom_1._Juni_2012.pdf

Bilder – HEKS

https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/248186_426794490698787_235048016_n.jpg

https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/252346_426795564032013_1451065795_n.jpg

Man muss sich nur die Partnerorganisationen anschauen, die HEKS unterstützt.

http://www.heks.ch/fileadmin/user_upload/domain1/4_weltweit/pdf/Factsheet12_Projekt_605325.pdf

und dessen Ziele.

Kritiken – aber noch viel zu wenig:

HEKS

http://www.welt.de/kultur/article107265033/Transparenz-wie-sie-der-Judenstempel-herstellte.html

http://www.livenet.ch/magazin/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/218247-das_inserat_weckt_die_erinnerung_an_kauft_nicht_beim_juden.html

http://www.ref.ch/hauptseiten/aktuell/news/5795/

http://www.ref.ch/fileadmin/user_upload/bilder/News/Schweiz/LG_SO_25_Migros_Heks.pdf

http://www.cja-beiderbasel.ch/pdf/CJANie%20wieder0612final.pdf

http://www.audiatur-online.ch/2012/06/11/migros-spielball-des-heks/

http://www.audiatur-online.ch/2012/05/30/migros-zukuenftigen-warenkennzeichnung-von-produkten-aus-israelpalaestina/

COOP und Migros:

http://www.cja-beiderbasel.ch/pdf/CJANie%20wieder0612final.pdf

http://www.audiatur-online.ch/2012/06/11/migros-spielball-des-heks/

http://www.audiatur-online.ch/2012/05/30/migros-zukuenftigen-warenkennzeichnung-von-produkten-aus-israelpalaestina/

http://www.audiatur-online.ch/2012/06/20/migros-versteckspiel/

Daher weht der Wind

http://www.bds-info.ch/kampagnen/uebergabe-aufruf-an-migros-25mai-2012
http://www.bds-info.ch/
http://www.bds-info.ch/aufruf/

Zitat: Es geht dem HEKS hier nicht um die Menschen. Ginge es aber nach dem HEKS, würden Schweizer Detailhändler durch den Boykott von israelischen Produkten aus Judäa und Samaria die wirtschaftlich prekäre Situation für viele Palästinenser noch verschärfen. Das ist kein pro-palästinensisches Engagement.

http://www.israelnetz.ch/2012/06/ein-boykott-israelischer-produkte-aus-den-siedlungen-in-judaa-und-samaria-trifft-in-erster-linie-palastinensischen-arbeiter/

Und das sagt Norman Finkelstein dazu: Es ist ein langer Text, aber unbedingt lesen, denn das wollen sie erreichen:

Dass die BDS-Bewegung mehrheitlich von radikalen anti-israelischen Kräften geführt wird, hat sogar der ansonsten keineswegs zimperliche Israelhasser Norman Finkelstein erkannt. In einem bemerkenswerten Interview vom Februar dieses Jahres hatte er sich öffentlich von dieser Bewegung distanzierte, weil sie seiner Meinung nach Israel das Existenzrecht absprechen würde. So sagte er in dem Gespräch, das man auf YouTube anschauen kann, dass die BDS-Bewegung Israel nicht akzeptiere. Und weiter führte er aus: „Sie glauben, sie seien besonders clever. Sie nennen es ihren dreistufigen Plan: wir wollen ein Ende der Besatzung, das Recht auf Rückkehr und wir wollen dieselben Rechte für Araber in Israel. Und sie meinen, sie seien besonders schlau, weil sie wissen, dass die Umsetzung dieser drei Bedingungen was bedeutet, zu was führt? Sie und ich wissen, was das Ergebnis ist: Es wird kein Israel mehr geben!“ Die Nichterwähnung Israels ist seiner Meinung nach nicht ein „zufälliges und unbeabsichtigtes Versäumnis“, sondern Kalkül, um die anti-israelische Mehrheit in der Bewegung zufrieden zu stellen.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boykottiert_pax_christi/

Norman Finkelstein wäscht der BDS den Kopf

Transkript und Übersetzung des zweiten Teils ab 8:17. Das Video:

http://www.youtube.com/watch?v=ONlacD6f1cg&feature=related

Es ist eine Sekte
Finkelstein: „Ich bin durch diese Sektenphase gegangen, ich war ein Maoist. Und jetzt, wenn ich zurückblicke, ich sage Euch die Wahrheit: Es gab zwei alternative Möglichkeiten. Du konntest ein Maoist sein, ein Leninist, all dieser Art Mist, und Du konntest 20 Jahre Deines Lebens verschwenden. Oder Du hättest mit Leuten wie Ralph Nader arbeiten können, wie mein bester Freund Alan N. er war…, Du kennst Alan N.? Er arbeitete unter Nader. Und er brachte eine Menge Gesetze durch den Kongress, eine Menge gutes Zeug. Es ist schön, dass wir Sicherheitsgurte haben, das war Ralph Nader. Airbags, das war Ralph Nader. Tausend kleine Dinge, die Millionen Leben gerettet haben.

Ich werde nicht wieder in eine Sekte gehen, ich werde nicht noch einmal diese Phase durchmachen, mit den Gurus in Ramallah, die Marschbefehle ausgeben. Die, wenn Du nicht einverstanden bist sagen: zehn Millionen fünfhundert sechsundsechzigtausend vierhundert vierundfünfzig palästinänsische Zivilorganisationen haben das befürwortet.

Wer sind diese Organisationen? Es sind Nicht-Regierungs-Organisationen in Ramallah, Ein-Mann-Betriebe, und sie behaupten dieses Ding zu repräsentieren, das sie palästinänsische Zivilgesellschaft nennen. Wenn sie wirklich die palästinensische Zivilgesellschaft wären, wie sie es für sich in Anspruch nehmen, warum können sie dann keine Demonstration mit mehr als 500 Menschen organisieren? Wenn sie wirklich die palästinänsische Zivilgesellschaft repräsentieren – ich höre das andauernd, hast Du jemals ein Statement von BDS gesehen, das nicht als ersten Absatz sagt: „BDS, die größte zivile gesellschaftliche… organisiert… Protest in… Du weißt, tatatata… unterstützt von 26 Billionen fünfhundertfünfundfünzig Millionen, Du weißt schon, Organisationen? Das sind nur Nichtregierungsorgansiationen in Ramallah, sie repräsentieren absolut nichts. Wo sind denn die Demonstrationen dort? „

Interviewer: BDS wendet sich mehr der internationalen. Gemeinschaft…

Finkelstein: „Ja, aber das ist für mich ein Problem. Ich sage Dir die Wahrheit. Denn wenn Ihr eine einheimische Organisation von Palästina seid, solltet Ihr Euer Volk organisieren. Und es ist unser Job, von unserer Seite her zu organisieren. Ich bin durch viele Solidaritätsbewegungen gegangen. Die Vietnamesen haben uns nie Marschbefehle gegeben. Die Menschen aus Nicaragua, aus El Salvador, sie haben uns nicht gesagt, was zu tun ist. Sie organisierten ihre Leute. Und als Solidaritätsbewegung vom Ausland sollten wir beurteilen, wie wir uns am besten organisieren. Und es ist eine sehr seltsame Sache, wenn die Leute dort, die behaupten die Anführer der zivilen Gesellschaft zu sein, keine Demonstration von 500 Menschen unter sich organisieren können, aber allen anderem im Ausland sagen, was zu tun ist. Das ist eine bizarre Verdrehung.

Als ich mit dem Marsch der Freiheit involviert war, haben sie gesagt, sie würden 50.000 Menschen in Gaza auf die Straße bringen. 50.000 Menschen! Und weißt Du wie viele auftauchten? Sie brachten 300.

Es ist eine Sekte. Man produziert Zahlen, man fantasiert, und alle Anhänger sollen nicken. Und wisst Ihr was, ich bin 58 Jahre alt, ich war 30 Jahre daran beteiligt, ich habe mein Leben dieser Sache gewidmet – als Westlicher, nicht als Palästinenser – und ich werde nicht irgend jemandes Trottel sein. Ich werde keine Zeit mehr verschwenden, ich bin müde, ich bin es wirklich, ich habe die Geduld damit verloren. Ich bin der Gurus müde, ich bin der Sekten müde. Entweder wir ergreifen die Gelegenheit, Menschen erreichen zu können oder vergesst es einfach. Es ist eine Zeitverschwendung.

Der Versuch diese albernen kleinen Spielchen zu spielen, dieser dreischichtige Kuchen, Ihr und ich wissen genau, wovon wir sprechen. Denn wenn wir die Besatzung beenden, und 6 Millionen Palästinenser zurückbringen, und gleiche Rechte für Araber und Juden haben, dann gibt es kein Israel. Darum geht es wirklich.

Und Ihr glaubt Ihr könnt jemanden an der Nase herumführen? Ich denkt, Ihr seid so clever, dass Menschen das nicht für sich selbst herausfinden können? Sie verstehen die Rechnung bestens. Werdet ihr eine breite Öffentlichkeit erreichen, die von der israelischen Seite hören: „Sie wollen uns zerstören.“? Nein, das werdet Ihr nicht. Und ehrlich, wisst Ihr was: Ihr solltet es auch nicht. Ihr solltet keine breite Öffentlichkeit erreichen, denn Ihr seid unehrlich. Ich würde diesen Menschen auch nicht trauen, wenn ich in diesem Staat leben müsste. Ich würde es nicht. Es ist Unehrlichkeit, und ich will diese Art Anführer nicht.

Ihr müsst zumindest ehrlich sein über das, was Ihr wollt: „Wir wollen Israel verbannen, und das ist unsere Strategie, um es zu erreichen.“ Okay, dann seid aufrichtig damit. Aber diese Art Doppelsprech, dieses einfallsreiche „Oh, wir sind agnostisch über Israel“, Nein, Ihr seid nicht agnostisch. Ihr wollt es (Anm.: Israel) nicht. Dann sagt es doch. Aber Ihr wisst ganz genau, wenn Ihr das sagt, habt Ihr kein Gebet, das die breite Öffentlichkeit erreicht.“

Wer steckt denn hinter dem Allen? Überraschenderweise hat sich hier Norman Finkelstein mehr als deutlich geäußert…..Hier ist eine zusammengefasste… Übersetzung von den zwei genannten Artikeln zu Norman Finkelsteins jüngstem Interview.

http://www.youtube.com/watch?v=Ol8xhTySKfM&feature=player_embedded

http://www.youtube.com/watch?v=ONlacD6f1cg&feature=player_embedded
http://www.thejewishweek.com/news/new_york/norman_finkelstein_hezbollah_zionist_bully

Genauer Text:

Norman Finkelstein, ein Feind des israelischen Staates mit Verbindungen zu Hisbollah Terroristen, ist neuerdings unvermutet zu einer Art Liebling der pro- Israel Blogger avanciert – und in den Augen der Unterstützer der Palästinenser zu einem Verräter.

In einem Interview stellte er fest, dass die Boycott, Divestment and Sanctions Kampagne, kurz BDS (im Deutschen mit Boykott, Desinvestment und Sanktionen wiedergegeben) zu verschleiern sucht, dass sie es darauf abgesehen hat, den Staat Israel zu zerstören.

Finkelstein sagte: „weil ein großer Teil der BDS Bewegung Israel eliminieren möchte. Die BDS sagt, wir bewegen uns auf dem Boden des Rechts. Ist Israel Teil des Rechtes oder nicht? Als der Internationale Gerichtshof seinen Urteilsspruch traf, lautete dieser, dass die Grenze vom Juni 1967 Israels Grenze sei. Wie kann man behaupten, man wolle dem Recht Geltung verschaffen und dann diesen Aspekt des Rechtes auslassen? Sie wollen Israel gar nicht anerkennen…

„Seid wenigstens ehrlich bezüglich dessen, was ihr wollt – nämlich Israel abschaffen“, fügte Finkelstein hinzu.

Finkelstein sagte, „dass die Organisatoren der BDS Kampagne, die Palästina Solidaritätsbewegung, nicht zwei Staaten für zwei Völker fordern, sondern stattdessen nach „einem Ende der Besatzung rufen, nach dem Recht der Rückkehr der Flüchtlinge, und nach gleichen Rechten für Araber in Israel. Und sie denken, sie sind klug, weil sie wissen, was das Ergebnis dieser drei Forderungen sein wird …, dass es kein Israel mehr gibt.… Wollt ihr den Konflikt lösen, oder wollt ihr die Herzen jedes Israeli mit Angst und Schrecken erfüllen?“

Es heißt, dass Finkelstein, als er begriff, welche Reaktionen sein Interview hervorrief, das Video wieder aus dem Internet entfernen ließ. Aber zu diesem Zeitpunkt hatten pro- Israel Blogger bereits damit begonnen, es zu verbreiten.

http://www.jewishideasdaily.com/content/module/2012/2/24/main-feature/1/bds-secrets

Und doch hat Finkelstein kein großes Geheimnis über die Motive der BDS-Leute preisgegeben. Jeder, der ihren Führungspersönlichkeiten zugehört hat, ihre Artikel gelesen hat, sie bei der Arbeit gesehen oder ihren Unterstützer- und Mitarbeiterkreis kennt, kann kaum überrascht gewesen sein.

Außerdem fiel die wirklich subversive Aussage Finkelsteins an anderer Stelle in diesem Interview, und zwar, als er sagte: „Ich habe meine Kult-Phase hinter mir. Ich war Maoist … Ich werde keine Sache mehr mitmachen, wo diese Gurus in Ramallah die Marschbefehle ausgeben.“
Finkelstein als Insider weiß über die Zusammenhänge Bescheid.

Beginnen wir mit dem Vorwurf Finkelsteins, den er im Interview gegen die inflationären Ein-Mann Nichtregierungs-Organisationen (NGO) im Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ausspricht. „Warum gibt es so viele davon? Der Grund ist Geld, und zwar eine Menge Geld. „

Und so funktioniert es: Eine der florierenden Industrien im Bereich der PA ist die internationale Wohltätigkeit. Hohe, vorwiegend westliche Spendengelder fließen durch ein Netz internationaler Organisationen, um den Kampf gegen palästinensisches Leid, Not und brutale Behandlung unter israelischer Besatzung zu finanzieren. Je mehr Leid, Not und brutale Behandlung, je mehr Geld. Eine ganze Armee von Ein-Mann Nichtregierungs-Organisationen ist das Ergebnis dieses finanziellen Anreizes. Wer als erster über Ungerechtigkeit von Juden gegen Palästinenser berichtet, der kriegt das Geld. Ob die Geschichten wahr oder falsch sind, spielt dabei keine große Rolle.

Die Geschichten werden dann von den größeren NGO’ s wie Amnesty International, B‘ tselem, Gush Shalom, TIPH, etc. aufgegriffen, deren Mitarbeiter hinsichtlich unbestätigter Berichte nicht kleinlich sind. Anschließend gehen die Berichte weiter an die UNO Behörden. Dort werden sie zu den „Tatsachen“ der Medienberichterstattung, der öffentlichen Debatten, sowie weiterer UN Aktionen. Eine Geschichte, die von einer Ein-Mann NGO in Ramallah ausgegraben wird, kann auf diese Weise im gesamten internationalen System Widerhall finden.

Das Risiko der Widerlegung ist gering. Der gesamte Vorgang von der Basis bis zur Spitze wird von anti-israelischem Personal kontrolliert, von denen viele selber Palästinenser sind. Und wer wurde jemals dafür bestraft, dass er falsche Behauptungen über israelische Menschenrechtsverletzungen fabriziert hat?

Eine Hassindustrie stellt das Produkt her, der Westen kauft das Produkt (unter anderem auch jetzt wieder Sigmar Gabriel, Ruprecht Polenz, Günter Grass, Lady Ashton und viele andere), und bietet finanzielle Anreize für dessen weitere Produktion. Wir kennen die berüchtigtsten Beispiele: den Goldstone Bericht, den „Mord“ an Muhammad A l- Durah, das angebliche Jenin Massaker. Aber dies sind nur einige wenige Symbole für den gesamten Fabrikationsprozess, der alle Menschenrechtsaktivitäten in Israel durchzieht.

Daneben gibt es Finkelsteins zweite Anschuldigung – dass Gruppen wie BDS tatsächlich und wirksam von den „Gurus in Ramallah“ geleitet werden. Dies stimmt. Europäische Politiker und Menschenrechtsorganisationen führen wahre Pilgerfahrten nach Ramallah durch und stellen sich als treues Fußvolk der palästinensischen Propaganda Kriegsmaschine zur Verfügung. Warum hören wir nichts über diese Zusammenhänge?

Darauf gibt es zwei Antworten. Zuerst, die allgemeine Kenntnis dieser Verbindungen würde das sympathische Bild als schwache, leidende Opfer beschädigen. Zweitens, es ist wertvoll, wenn internationale Organisationen die Maske der unparteiischen Beobachter tragen, während ihre Autorität die palästinensischen Ansprüche unterstützt. Wäre das Ausmaß der palästinensischen Kontrolle über sie allgemein bekannt, dann würde das dieser nützlichen Darstellung schaden.

Finkelstein hat die Maske der Unparteilichkeit beiseite geschoben. Er hat für einen kurzen Moment offenbart – und gezeigt, wie die Europäer, die Amerikaner, und sogar auch Israelis, den palästinensischen „Marschbefehlen“ folgen, während sie vorgeben, freie unabhängige westliche Vertreter von Wahrheit und ethischen Grundsätzen zu sein.

Hier noch mal eine andere Übersetzung:

Damit man versteht, dass er es satt ist: „Es ist eine Sekte. Man produziert Zahlen, man fantasiert, und alle Anhänger sollen nicken. Und wisst Ihr was, ich bin 58 Jahre alt, ich war 30 Jahre daran beteiligt, ich habe mein Leben dieser Sache gewidmet – als Westlicher, nicht als Palästinenser – und ich werde nicht irgend jemandes Trottel sein. Ich werde keine Zeit mehr verschwenden, ich bin müde, ich bin es wirklich, ich habe die Geduld damit verloren. Ich bin der Gurus müde, ich bin der Sekten müde. Entweder wir ergreifen die Gelegenheit, Menschen erreichen zu können oder vergesst es einfach. Es ist eine Zeitverschwendung.

Der Versuch diese albernen kleinen Spielchen zu spielen, dieser dreischichtige Kuchen, Ihr und ich wissen genau, wovon wir sprechen. Denn wenn wir die Besatzung beenden, und 6 Millionen Palästinenser zurückbringen, und gleiche Rechte für Araber und Juden haben, dann gibt es kein Israel. Darum geht es wirklich.

Und Ihr glaubt Ihr könnt jemanden an der Nase herumführen? Ich denkt, Ihr seid so clever, dass Menschen das nicht für sich selbst herausfinden können? Sie verstehen die Rechnung bestens. Werdet ihr eine breite Öffentlichkeit erreichen, die von der israelischen Seite hören: „Sie wollen uns zerstören.? Nein, das werdet Ihr nicht. Und ehrlich, wisst Ihr was: Ihr solltet es auch nicht. Ihr solltet keine breite Öffentlichkeit erreichen, denn Ihr seid unehrlich. Ich würde diesen Menschen auch nicht trauen, wenn ich in diesem Staat leben müsste. Ich würde es nicht. Es ist Unehrlichkeit, und ich will diese Art Anführer nicht.

Ihr müsst zumindest ehrlich sein über das, was Ihr wollt: Wir wollen Israel verbannen, und das ist unsere Strategie, um es zu erreichen. Okay, dann seid aufrichtig damit. Aber diese Art Doppelsprech, dieses einfallsreiche Oh, wir sind agnostisch über Israel, Nein, Ihr seid nicht agnostisch. Ihr wollt es (Anm. Israel) nicht. Dann sagt es doch. Aber Ihr wisst ganz genau, wenn Ihr das sagt, habt Ihr kein Gebet, das die breite Öffentlichkeit erreicht.“

http://www.youtube.com/watch?v=ONlacD6f1cg&feature=related

Alles gelesen? Bitte sorgen Sie dafür, dass die BDS Kampagnen nicht zum Erfolg führen.

Mit freundlichen Grüßen
Zwei Freundinnen Israels
Eleonore
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