Zu den Boykottkampagnen gegen Israel

Betrifft:
Derzeitige BDS Kampagnen von HEKS, Migros, COOP,  Pack Christi mit Unterstützung des Jenaer Oberbürgermeisters Schröter, der sich nicht zum ersten Mal an judenfeindlichen Aktionen beteiligt hat und Aufruf zur indirekten Vernichtung des jüdischen Staates.

Folgende Karikaturen im Internet haben wir dazu gefunden:
By Eleonore und Wiki

Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit wird von vielen Organisationen und Personen zu Boykotts israelischer Waren aufgerufen. Angefangen von Pax Christi mit Unterstützung des Jenaer Oberbürgermeisters Albrecht Schröter, bis hin zu deutschen BDS Vereinigungen. Aktuell gerade auch in der Schweiz durch Migros, COOP und HEKS und ja, es geht darum, Israel zu delegitimieren. Diese Kampagnen zielen eindeutig auf die Zerstörung Israels hin und sind von daher ein Skandal. Selbst der sicherlich nicht als Israelfreund zu bezeichnende Norman Finkelstein hat es offen zugegeben.

Ich schicke Ihnen ein paar Links zum Nachlesen und würde
mich freuen, wenn diese Dinge noch breiter der
Öffentlichkeit zugehen könnten, jeder muss wissen, was
diese Kampagnen zu bedeuten haben.

Pax Christi:

Mit „Kauft nicht bei Juden“ fing es an und im Holocaust endete es.
Ich hoffe wir werden NIEMALS wieder solche Bilder eines Bischofs sehen.
Photo: Eröffnung der Nationalsynode in Wittenberg am 27. September 1933, Landesbischof Ludwig Müller beim Hitlergruss.

http://img5.imagebanana.com/img/dcww8g2i/Nationalsynode.jpg

Photo: Hitler begrüßt den evangelischen Reichsbischof Johann Heinrich Ludwig Müller 1934 in Nürnberg

http://www.welt.de/multimedia/archive/00429/Hitler_Kirche_1934__429794g.jpg

Pax Christi bekommt Zuspruch von Neonazis

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/ausderjuedischenwelt/1791320/

http://heplev.wordpress.com/2012/06/10/von-judenhass-verzehrt/

http://heplev.wordpress.com/2012/06/10/neonazis-loben-deutschen-burgermeister-fur-israel-boykott/

Dazu Herr Schupelius von der BZ: In eine sensible Zeit fällt der Boykott, da Israel in diesem Jahr mehr denn je mit dem Rücken zur Wand steht. Die iranischen Führer, die dem jüdischen Staat öffentlich mit der Vernichtung drohen, greifen nach der Atombombe. In Ägypten kommen Antisemiten an die Macht.

In dieser Lage wirkt der selbstgerechte Boykott der saturierten Katholiken aus dem sicheren Berlin auf mich geschmacklos und auf viele Juden wie Verrat.

Hat Schupelius recht? Rufen Sie an: 030/2591 73153 oder Mail: gunnar.schupelius@axelspringer.de

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/katholiken-rufen-zum-israel-waren-boykott-auf-article1476428.html

Der deutsche Ableger der BDS erklärt ganz deutlich, dass die „Flüchtlinge“ zurück-
kehren müssen – also faktisch den Staat der Juden auslöschen wird.

Ableger: http://bdsgermany.files.wordpress.com/2011/06/boykottflyerstuttgart.pdf

HEKS:

https://www.facebook.com/notes/heks-hilfswerk-der-evangelischen-kirchen-schweiz/keine-israelischen-siedlungsg%C3%BCter-im-schweizer-detailhandel/10150736822799649

Jahresprogramm
http://www.heks.ch/fileadmin/user_upload/domain1/4_weltweit/pdf/Factsheet12_Landesprogramm_360501.pdf

Themenpapier

http://www.heks.ch/uploads/media/HEKS-Themendossier_Siedlungsg%C3%BCter.pdf

http://www.heks.ch/uploads/media/HEKS-Inserat_vom_1._Juni_2012.pdf

Bilder – HEKS

https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/248186_426794490698787_235048016_n.jpg

https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/252346_426795564032013_1451065795_n.jpg

Man muss sich nur die Partnerorganisationen anschauen, die HEKS unterstützt.

http://www.heks.ch/fileadmin/user_upload/domain1/4_weltweit/pdf/Factsheet12_Projekt_605325.pdf

und dessen Ziele.

Kritiken – aber noch viel zu wenig:

HEKS

http://www.welt.de/kultur/article107265033/Transparenz-wie-sie-der-Judenstempel-herstellte.html

http://www.livenet.ch/magazin/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/218247-das_inserat_weckt_die_erinnerung_an_kauft_nicht_beim_juden.html

http://www.ref.ch/hauptseiten/aktuell/news/5795/

http://www.ref.ch/fileadmin/user_upload/bilder/News/Schweiz/LG_SO_25_Migros_Heks.pdf

http://www.cja-beiderbasel.ch/pdf/CJANie%20wieder0612final.pdf

http://www.audiatur-online.ch/2012/06/11/migros-spielball-des-heks/

http://www.audiatur-online.ch/2012/05/30/migros-zukuenftigen-warenkennzeichnung-von-produkten-aus-israelpalaestina/

COOP und Migros:

http://www.cja-beiderbasel.ch/pdf/CJANie%20wieder0612final.pdf

http://www.audiatur-online.ch/2012/06/11/migros-spielball-des-heks/

http://www.audiatur-online.ch/2012/05/30/migros-zukuenftigen-warenkennzeichnung-von-produkten-aus-israelpalaestina/

http://www.audiatur-online.ch/2012/06/20/migros-versteckspiel/

Daher weht der Wind

http://www.bds-info.ch/kampagnen/uebergabe-aufruf-an-migros-25mai-2012
http://www.bds-info.ch/
http://www.bds-info.ch/aufruf/

Zitat: Es geht dem HEKS hier nicht um die Menschen. Ginge es aber nach dem HEKS, würden Schweizer Detailhändler durch den Boykott von israelischen Produkten aus Judäa und Samaria die wirtschaftlich prekäre Situation für viele Palästinenser noch verschärfen. Das ist kein pro-palästinensisches Engagement.

http://www.israelnetz.ch/2012/06/ein-boykott-israelischer-produkte-aus-den-siedlungen-in-judaa-und-samaria-trifft-in-erster-linie-palastinensischen-arbeiter/

Und das sagt Norman Finkelstein dazu: Es ist ein langer Text, aber unbedingt lesen, denn das wollen sie erreichen:

Dass die BDS-Bewegung mehrheitlich von radikalen anti-israelischen Kräften geführt wird, hat sogar der ansonsten keineswegs zimperliche Israelhasser Norman Finkelstein erkannt. In einem bemerkenswerten Interview vom Februar dieses Jahres hatte er sich öffentlich von dieser Bewegung distanzierte, weil sie seiner Meinung nach Israel das Existenzrecht absprechen würde. So sagte er in dem Gespräch, das man auf YouTube anschauen kann, dass die BDS-Bewegung Israel nicht akzeptiere. Und weiter führte er aus: „Sie glauben, sie seien besonders clever. Sie nennen es ihren dreistufigen Plan: wir wollen ein Ende der Besatzung, das Recht auf Rückkehr und wir wollen dieselben Rechte für Araber in Israel. Und sie meinen, sie seien besonders schlau, weil sie wissen, dass die Umsetzung dieser drei Bedingungen was bedeutet, zu was führt? Sie und ich wissen, was das Ergebnis ist: Es wird kein Israel mehr geben!“ Die Nichterwähnung Israels ist seiner Meinung nach nicht ein „zufälliges und unbeabsichtigtes Versäumnis“, sondern Kalkül, um die anti-israelische Mehrheit in der Bewegung zufrieden zu stellen.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/boykottiert_pax_christi/

Norman Finkelstein wäscht der BDS den Kopf

Transkript und Übersetzung des zweiten Teils ab 8:17. Das Video:

http://www.youtube.com/watch?v=ONlacD6f1cg&feature=related

Es ist eine Sekte
Finkelstein: „Ich bin durch diese Sektenphase gegangen, ich war ein Maoist. Und jetzt, wenn ich zurückblicke, ich sage Euch die Wahrheit: Es gab zwei alternative Möglichkeiten. Du konntest ein Maoist sein, ein Leninist, all dieser Art Mist, und Du konntest 20 Jahre Deines Lebens verschwenden. Oder Du hättest mit Leuten wie Ralph Nader arbeiten können, wie mein bester Freund Alan N. er war…, Du kennst Alan N.? Er arbeitete unter Nader. Und er brachte eine Menge Gesetze durch den Kongress, eine Menge gutes Zeug. Es ist schön, dass wir Sicherheitsgurte haben, das war Ralph Nader. Airbags, das war Ralph Nader. Tausend kleine Dinge, die Millionen Leben gerettet haben.

Ich werde nicht wieder in eine Sekte gehen, ich werde nicht noch einmal diese Phase durchmachen, mit den Gurus in Ramallah, die Marschbefehle ausgeben. Die, wenn Du nicht einverstanden bist sagen: zehn Millionen fünfhundert sechsundsechzigtausend vierhundert vierundfünfzig palästinänsische Zivilorganisationen haben das befürwortet.

Wer sind diese Organisationen? Es sind Nicht-Regierungs-Organisationen in Ramallah, Ein-Mann-Betriebe, und sie behaupten dieses Ding zu repräsentieren, das sie palästinänsische Zivilgesellschaft nennen. Wenn sie wirklich die palästinensische Zivilgesellschaft wären, wie sie es für sich in Anspruch nehmen, warum können sie dann keine Demonstration mit mehr als 500 Menschen organisieren? Wenn sie wirklich die palästinänsische Zivilgesellschaft repräsentieren – ich höre das andauernd, hast Du jemals ein Statement von BDS gesehen, das nicht als ersten Absatz sagt: „BDS, die größte zivile gesellschaftliche… organisiert… Protest in… Du weißt, tatatata… unterstützt von 26 Billionen fünfhundertfünfundfünzig Millionen, Du weißt schon, Organisationen? Das sind nur Nichtregierungsorgansiationen in Ramallah, sie repräsentieren absolut nichts. Wo sind denn die Demonstrationen dort? „

Interviewer: BDS wendet sich mehr der internationalen. Gemeinschaft…

Finkelstein: „Ja, aber das ist für mich ein Problem. Ich sage Dir die Wahrheit. Denn wenn Ihr eine einheimische Organisation von Palästina seid, solltet Ihr Euer Volk organisieren. Und es ist unser Job, von unserer Seite her zu organisieren. Ich bin durch viele Solidaritätsbewegungen gegangen. Die Vietnamesen haben uns nie Marschbefehle gegeben. Die Menschen aus Nicaragua, aus El Salvador, sie haben uns nicht gesagt, was zu tun ist. Sie organisierten ihre Leute. Und als Solidaritätsbewegung vom Ausland sollten wir beurteilen, wie wir uns am besten organisieren. Und es ist eine sehr seltsame Sache, wenn die Leute dort, die behaupten die Anführer der zivilen Gesellschaft zu sein, keine Demonstration von 500 Menschen unter sich organisieren können, aber allen anderem im Ausland sagen, was zu tun ist. Das ist eine bizarre Verdrehung.

Als ich mit dem Marsch der Freiheit involviert war, haben sie gesagt, sie würden 50.000 Menschen in Gaza auf die Straße bringen. 50.000 Menschen! Und weißt Du wie viele auftauchten? Sie brachten 300.

Es ist eine Sekte. Man produziert Zahlen, man fantasiert, und alle Anhänger sollen nicken. Und wisst Ihr was, ich bin 58 Jahre alt, ich war 30 Jahre daran beteiligt, ich habe mein Leben dieser Sache gewidmet – als Westlicher, nicht als Palästinenser – und ich werde nicht irgend jemandes Trottel sein. Ich werde keine Zeit mehr verschwenden, ich bin müde, ich bin es wirklich, ich habe die Geduld damit verloren. Ich bin der Gurus müde, ich bin der Sekten müde. Entweder wir ergreifen die Gelegenheit, Menschen erreichen zu können oder vergesst es einfach. Es ist eine Zeitverschwendung.

Der Versuch diese albernen kleinen Spielchen zu spielen, dieser dreischichtige Kuchen, Ihr und ich wissen genau, wovon wir sprechen. Denn wenn wir die Besatzung beenden, und 6 Millionen Palästinenser zurückbringen, und gleiche Rechte für Araber und Juden haben, dann gibt es kein Israel. Darum geht es wirklich.

Und Ihr glaubt Ihr könnt jemanden an der Nase herumführen? Ich denkt, Ihr seid so clever, dass Menschen das nicht für sich selbst herausfinden können? Sie verstehen die Rechnung bestens. Werdet ihr eine breite Öffentlichkeit erreichen, die von der israelischen Seite hören: „Sie wollen uns zerstören.“? Nein, das werdet Ihr nicht. Und ehrlich, wisst Ihr was: Ihr solltet es auch nicht. Ihr solltet keine breite Öffentlichkeit erreichen, denn Ihr seid unehrlich. Ich würde diesen Menschen auch nicht trauen, wenn ich in diesem Staat leben müsste. Ich würde es nicht. Es ist Unehrlichkeit, und ich will diese Art Anführer nicht.

Ihr müsst zumindest ehrlich sein über das, was Ihr wollt: „Wir wollen Israel verbannen, und das ist unsere Strategie, um es zu erreichen.“ Okay, dann seid aufrichtig damit. Aber diese Art Doppelsprech, dieses einfallsreiche „Oh, wir sind agnostisch über Israel“, Nein, Ihr seid nicht agnostisch. Ihr wollt es (Anm.: Israel) nicht. Dann sagt es doch. Aber Ihr wisst ganz genau, wenn Ihr das sagt, habt Ihr kein Gebet, das die breite Öffentlichkeit erreicht.“

Wer steckt denn hinter dem Allen? Überraschenderweise hat sich hier Norman Finkelstein mehr als deutlich geäußert…..Hier ist eine zusammengefasste… Übersetzung von den zwei genannten Artikeln zu Norman Finkelsteins jüngstem Interview.

http://www.youtube.com/watch?v=Ol8xhTySKfM&feature=player_embedded

http://www.youtube.com/watch?v=ONlacD6f1cg&feature=player_embedded
http://www.thejewishweek.com/news/new_york/norman_finkelstein_hezbollah_zionist_bully

Genauer Text:

Norman Finkelstein, ein Feind des israelischen Staates mit Verbindungen zu Hisbollah Terroristen, ist neuerdings unvermutet zu einer Art Liebling der pro- Israel Blogger avanciert – und in den Augen der Unterstützer der Palästinenser zu einem Verräter.

In einem Interview stellte er fest, dass die Boycott, Divestment and Sanctions Kampagne, kurz BDS (im Deutschen mit Boykott, Desinvestment und Sanktionen wiedergegeben) zu verschleiern sucht, dass sie es darauf abgesehen hat, den Staat Israel zu zerstören.

Finkelstein sagte: „weil ein großer Teil der BDS Bewegung Israel eliminieren möchte. Die BDS sagt, wir bewegen uns auf dem Boden des Rechts. Ist Israel Teil des Rechtes oder nicht? Als der Internationale Gerichtshof seinen Urteilsspruch traf, lautete dieser, dass die Grenze vom Juni 1967 Israels Grenze sei. Wie kann man behaupten, man wolle dem Recht Geltung verschaffen und dann diesen Aspekt des Rechtes auslassen? Sie wollen Israel gar nicht anerkennen…

„Seid wenigstens ehrlich bezüglich dessen, was ihr wollt – nämlich Israel abschaffen“, fügte Finkelstein hinzu.

Finkelstein sagte, „dass die Organisatoren der BDS Kampagne, die Palästina Solidaritätsbewegung, nicht zwei Staaten für zwei Völker fordern, sondern stattdessen nach „einem Ende der Besatzung rufen, nach dem Recht der Rückkehr der Flüchtlinge, und nach gleichen Rechten für Araber in Israel. Und sie denken, sie sind klug, weil sie wissen, was das Ergebnis dieser drei Forderungen sein wird …, dass es kein Israel mehr gibt.… Wollt ihr den Konflikt lösen, oder wollt ihr die Herzen jedes Israeli mit Angst und Schrecken erfüllen?“

Es heißt, dass Finkelstein, als er begriff, welche Reaktionen sein Interview hervorrief, das Video wieder aus dem Internet entfernen ließ. Aber zu diesem Zeitpunkt hatten pro- Israel Blogger bereits damit begonnen, es zu verbreiten.

http://www.jewishideasdaily.com/content/module/2012/2/24/main-feature/1/bds-secrets

Und doch hat Finkelstein kein großes Geheimnis über die Motive der BDS-Leute preisgegeben. Jeder, der ihren Führungspersönlichkeiten zugehört hat, ihre Artikel gelesen hat, sie bei der Arbeit gesehen oder ihren Unterstützer- und Mitarbeiterkreis kennt, kann kaum überrascht gewesen sein.

Außerdem fiel die wirklich subversive Aussage Finkelsteins an anderer Stelle in diesem Interview, und zwar, als er sagte: „Ich habe meine Kult-Phase hinter mir. Ich war Maoist … Ich werde keine Sache mehr mitmachen, wo diese Gurus in Ramallah die Marschbefehle ausgeben.“
Finkelstein als Insider weiß über die Zusammenhänge Bescheid.

Beginnen wir mit dem Vorwurf Finkelsteins, den er im Interview gegen die inflationären Ein-Mann Nichtregierungs-Organisationen (NGO) im Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) ausspricht. „Warum gibt es so viele davon? Der Grund ist Geld, und zwar eine Menge Geld. „

Und so funktioniert es: Eine der florierenden Industrien im Bereich der PA ist die internationale Wohltätigkeit. Hohe, vorwiegend westliche Spendengelder fließen durch ein Netz internationaler Organisationen, um den Kampf gegen palästinensisches Leid, Not und brutale Behandlung unter israelischer Besatzung zu finanzieren. Je mehr Leid, Not und brutale Behandlung, je mehr Geld. Eine ganze Armee von Ein-Mann Nichtregierungs-Organisationen ist das Ergebnis dieses finanziellen Anreizes. Wer als erster über Ungerechtigkeit von Juden gegen Palästinenser berichtet, der kriegt das Geld. Ob die Geschichten wahr oder falsch sind, spielt dabei keine große Rolle.

Die Geschichten werden dann von den größeren NGO’ s wie Amnesty International, B‘ tselem, Gush Shalom, TIPH, etc. aufgegriffen, deren Mitarbeiter hinsichtlich unbestätigter Berichte nicht kleinlich sind. Anschließend gehen die Berichte weiter an die UNO Behörden. Dort werden sie zu den „Tatsachen“ der Medienberichterstattung, der öffentlichen Debatten, sowie weiterer UN Aktionen. Eine Geschichte, die von einer Ein-Mann NGO in Ramallah ausgegraben wird, kann auf diese Weise im gesamten internationalen System Widerhall finden.

Das Risiko der Widerlegung ist gering. Der gesamte Vorgang von der Basis bis zur Spitze wird von anti-israelischem Personal kontrolliert, von denen viele selber Palästinenser sind. Und wer wurde jemals dafür bestraft, dass er falsche Behauptungen über israelische Menschenrechtsverletzungen fabriziert hat?

Eine Hassindustrie stellt das Produkt her, der Westen kauft das Produkt (unter anderem auch jetzt wieder Sigmar Gabriel, Ruprecht Polenz, Günter Grass, Lady Ashton und viele andere), und bietet finanzielle Anreize für dessen weitere Produktion. Wir kennen die berüchtigtsten Beispiele: den Goldstone Bericht, den „Mord“ an Muhammad A l- Durah, das angebliche Jenin Massaker. Aber dies sind nur einige wenige Symbole für den gesamten Fabrikationsprozess, der alle Menschenrechtsaktivitäten in Israel durchzieht.

Daneben gibt es Finkelsteins zweite Anschuldigung – dass Gruppen wie BDS tatsächlich und wirksam von den „Gurus in Ramallah“ geleitet werden. Dies stimmt. Europäische Politiker und Menschenrechtsorganisationen führen wahre Pilgerfahrten nach Ramallah durch und stellen sich als treues Fußvolk der palästinensischen Propaganda Kriegsmaschine zur Verfügung. Warum hören wir nichts über diese Zusammenhänge?

Darauf gibt es zwei Antworten. Zuerst, die allgemeine Kenntnis dieser Verbindungen würde das sympathische Bild als schwache, leidende Opfer beschädigen. Zweitens, es ist wertvoll, wenn internationale Organisationen die Maske der unparteiischen Beobachter tragen, während ihre Autorität die palästinensischen Ansprüche unterstützt. Wäre das Ausmaß der palästinensischen Kontrolle über sie allgemein bekannt, dann würde das dieser nützlichen Darstellung schaden.

Finkelstein hat die Maske der Unparteilichkeit beiseite geschoben. Er hat für einen kurzen Moment offenbart – und gezeigt, wie die Europäer, die Amerikaner, und sogar auch Israelis, den palästinensischen „Marschbefehlen“ folgen, während sie vorgeben, freie unabhängige westliche Vertreter von Wahrheit und ethischen Grundsätzen zu sein.

Hier noch mal eine andere Übersetzung:

Damit man versteht, dass er es satt ist: „Es ist eine Sekte. Man produziert Zahlen, man fantasiert, und alle Anhänger sollen nicken. Und wisst Ihr was, ich bin 58 Jahre alt, ich war 30 Jahre daran beteiligt, ich habe mein Leben dieser Sache gewidmet – als Westlicher, nicht als Palästinenser – und ich werde nicht irgend jemandes Trottel sein. Ich werde keine Zeit mehr verschwenden, ich bin müde, ich bin es wirklich, ich habe die Geduld damit verloren. Ich bin der Gurus müde, ich bin der Sekten müde. Entweder wir ergreifen die Gelegenheit, Menschen erreichen zu können oder vergesst es einfach. Es ist eine Zeitverschwendung.

Der Versuch diese albernen kleinen Spielchen zu spielen, dieser dreischichtige Kuchen, Ihr und ich wissen genau, wovon wir sprechen. Denn wenn wir die Besatzung beenden, und 6 Millionen Palästinenser zurückbringen, und gleiche Rechte für Araber und Juden haben, dann gibt es kein Israel. Darum geht es wirklich.

Und Ihr glaubt Ihr könnt jemanden an der Nase herumführen? Ich denkt, Ihr seid so clever, dass Menschen das nicht für sich selbst herausfinden können? Sie verstehen die Rechnung bestens. Werdet ihr eine breite Öffentlichkeit erreichen, die von der israelischen Seite hören: „Sie wollen uns zerstören.? Nein, das werdet Ihr nicht. Und ehrlich, wisst Ihr was: Ihr solltet es auch nicht. Ihr solltet keine breite Öffentlichkeit erreichen, denn Ihr seid unehrlich. Ich würde diesen Menschen auch nicht trauen, wenn ich in diesem Staat leben müsste. Ich würde es nicht. Es ist Unehrlichkeit, und ich will diese Art Anführer nicht.

Ihr müsst zumindest ehrlich sein über das, was Ihr wollt: Wir wollen Israel verbannen, und das ist unsere Strategie, um es zu erreichen. Okay, dann seid aufrichtig damit. Aber diese Art Doppelsprech, dieses einfallsreiche Oh, wir sind agnostisch über Israel, Nein, Ihr seid nicht agnostisch. Ihr wollt es (Anm. Israel) nicht. Dann sagt es doch. Aber Ihr wisst ganz genau, wenn Ihr das sagt, habt Ihr kein Gebet, das die breite Öffentlichkeit erreicht.“

http://www.youtube.com/watch?v=ONlacD6f1cg&feature=related

Alles gelesen? Bitte sorgen Sie dafür, dass die BDS Kampagnen nicht zum Erfolg führen.

Mit freundlichen Grüßen
Zwei Freundinnen Israels
Eleonore
Wiki

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4 Kommentare zu “Zu den Boykottkampagnen gegen Israel

  1. Mr WordPress sagt:

    Hi, this is a comment.
    To delete a comment, just log in, and view the posts‘ comments, there you will have the option to edit or delete them.

  2. Zahal sagt:

    ergänzend – und jetzt auch der „Israelkritiker“ und Vorzeigejude der antiisraelischen Judenhasser, in diesem Video gibt er zu, dass die BDS-Kampagne verlogen und heuchlerisch isind und auf die Zerstörung des jüdischen Staates ausgerichtet ist.

    http://hpmonitor.blogspot.de/2012/02/norman-finkelstein-on-palestinian.html

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